
"Bilder einer Landschaft"
Der Laubenstein und seine Wiesen sind Almland und gehört - im Unterschied zu den Hochalmen - zu den sogenannten Niederalmen. Vier Personen verbringen hier einen Großteil des Jahres. Sie vertreten ...
Bilder einer Landschaft
Bilder einer Landschaft
Der Laubenstein und seine Wiesen sind Almland und gehört - im Unterschied zu den Hochalmen - zu den sogenannten Niederalmen.
Vier Personen, Thomas, Ina, Wolfi und Hans verbringen hier einen Großteil des Jahres. Sie vertreten ganz unterschiedliche Philosophien, haben manchmal gegensätzliche Ansichten und müssen während des Aufenthaltes auf diesen Niederalmen doch immer an einem Strang ziehen.
Fast ein ganzes Almjahr, vom Frühling bis zum Spätsommer 2006, hat der Filmautor Philipp Clarin (Sohn des verstorbenen Aschauer Schauspielers Hans Clarin) die vier mit einem Kamerateam begleitet und beobachtet, was sie verbindet - und was sie trennt.
Die Protagonisten:
Thomas Fischer ist freiwillig auf dem Berg, das ist sein Luxus. Von Beruf ist er Installateur unten in Frasdorf. Am liebsten hält er sich auf der Schmiedalm auf. Seit über 30 Jahren veranstaltet er dort am ersten Sonntag im August eine Bergmesse.
Ina Taurer, die "Zuagroaste" hat mit großem kaufmännischem Verstand die Frasdorfer Hütte zu einem beliebten Ort bei Touristen und Einheimischen gemacht. Das ganze Jahr über ist hier was los, je nach Saison kommen die Gäste zum Rodeln, Wandern oder Schlittenfahren. Und können auf der "Frasi" auch mal Partys mit Live-Musik oder großem Lagerfeuer feiern.
Wolfgang Kampa ist, wie sein Vater, Berufsjäger. Nach anfänglicher Skepsis ist Wolfgang mit Leib und Seele Jäger geworden. Seit sieben Jahren lebt er auf Zellboden, einem alten Bauernhof knapp unterhalb der Niederalmen. Er ist sich sicher, dass besonders das Rotwild sehr intelligent ist und keinen Fehler verzeiht. "Des lacht di scho aus, wenns't aus der Hüttn aussi gehst." Leider muss Wolfgang auch Abschussquoten erfüllen. Johann Reichholt, nach seinem Hof auch der "Bachgraber Hans" genannt, war schon mit zwölf Jahren ein "Kiahbua" - ein Kuhjunge. Mittlerweile besitzt er einen Bauernhof im Tal, dessen Bewirtschaftung er aber überwiegend seiner Frau und seinen Kindern überlassen muss. Denn im Winter arbeitet der Hans im Holz und im Sommer ist er der Hofalm-Senn. Die Leute im Dorf nennen ihn einen Philosophen: Hat er einmal Muße, zu sitzen und zu reden, erzählt er erstaunlich Tiefsinniges.
Sendetermin:
Dienstag, 23. Januar 2007
19.30 Uhr
Bayerisches Fernsehen
Wiederholung:
Mittwoch, 25. Januar 2007
15.15 Uhr
Bayerisches Fernsehen




