
Das Chiemgau-Kreuz
Seit über 50 Jahren steht es schon dort oben auf dem Gipfel der Kampenwand, das Chiemgau-Kreuz. Kein Orkan, kein Blitzschlag, weder Eis noch Schnee konnten ihm etwas anhaben. 54 Zentner ist es schwer...
Die Geschichte, wie das Kreuz auf dem Gipfel der Kampenwand hinaufkam, ist ungewöhnlich und spannend..
Seit über 50 Jahren steht es schon dort oben auf dem Gipfel der Kampenwand, das Chiemgau-Kreuz. Kein Orkan, kein Blitzschlag, weder Eis noch Schnee konnten ihm etwas anhaben. Das ist nichts Außergewöhnliches für ein Gipfelkreuz. Doch das größte und schwerste unter den Gipfelkreuzen der Alpen und Mahnmal für die Gefallenen der beiden Weltkriege ist etwas Besonderes.
Titel Das Chiemgau-Kreuz
Format 16:9
Ton Stereo
Länge 57 min.
Jahr 2004
Regie Jürgen Martin und Ditta Preuss
Die Kampenwand an fönigen Tagen, wie durch eine Lupe vergrößert, die Kampenwand, wenn Stürme und Wetter sich vor ihr ballen, wenn sie im Herbst wie unter kaltem, klarem Wasser dasteht oder im Winter weiß, fremd, seltsam - und oben das Kreuz aus Eisen. Diese Bilder und wie das Kreuz hinaufgekommen ist, zeigt der Film. 54 Zentner ist es schwer, kein Orkan, kein Blitzschlag, weder Schnee noch Eis konnten es wegreißen. Die unglaubliche Geschichte seiner Entstehung, unter welch unsäglichen Mühen es mit Hilfe von zwei Mulis hochgebracht und vom Chiemgauer Bürgern erreicht wurde und daß es jetzt mit Sonnenstrohm manchmal nachts wie ein Stern über dem Chiemgau strahlt, erzählt Franz Schaffner, einer der wenigen noch lebenden Zeitzeugen. Die Bilderwelt, in der sich der Betrachter, der schon mal dort oben beim Gipfelkreuz war, wiederfindet, die Stille am Abend, die Blicke in die Weite der hohen, weißen Schneealpen und hinunter zum blauen Chiemsee - das ist der Rahmen dieser Dokumentation.





