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Prienbrücke

Diese Prienbrücke wurde im Zuge der Umgehungsstraße Kirchberg 1965/66 neu gebaut.

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Prienbrücke Aschau

Prienbrücke Aschau

Diese Prienbrücke wurde im Zuge der Umgehungsstraße Kirchberg 1965/66 neu gebaut. Die Steinfigur des Hl. Franziskus steht, wie Sie der Inschrift entnehmen können, zur Erinnerung an den freiwilligen Zusammenschluss der Gemeinden Hohen- und Niederaschau im Jahre 1966. Auf dieses Ereignis werden wir im Verlauf unseres Spazierganges noch einmal zu sprechen kommen.

Die Prien entspringt unterhalb des Spitzsteins und fließt im gleichnamigen Ort Prien in den Chiemsee. Ein empfehlenswerter Wanderweg, der in ihrem Tal 12 km nach Sachrang führt, beginnt oben neben der Tourist Information. Besonders im Frühjahr bei der Schneeschmelze oder starken Regenfällen schwillt das Wasser innerhalb kurzer Zeit gewaltig an und brachte so manches Unheil mit sich. Dort drüben das Haus, in dem das Friseurgeschäft ist, hat es beim Hochwasser 1899 zu einem Drittel weggerissen, obwohl der vorher völlig wild im Tal verzweigte Fluss bereits Mitte des 19. Jahrhunderts reguliert wurde.

Die ungebändigte Wassergewalt war auch der Grund, warum die ersten Häuser entlang der Kampenwandstraße erst gebaut werden konnten, nachdem der Lauf der Prien einigermaßen gezähmt war. Die Straße von Bernau führte damals noch über den Ortsteil Aufham (dort wo jetzt der Reitstall ist).

Dort drüben, auf der anderen Straßenseite, steht der etwa 30 m hohe Aschauer Maibaum. Den Brauch des „Maibaum-Aufstellens“ am 1. Mai gibt es schon lange im Priental. Bereits 1914 stand einer im Ortsteil Hainbach. So ein sorgsam ausgesuchter kerzengerader Fichtenstamm hält etwa 4–6 Jahre der Witterung stand, dann muss er erneuert werden. Die Arbeit des Herrichtens, die natürlich mit dem Maibaumstehlen verbunden ist, übernehmen bei uns die Trachtenvereine in Zusammenarbeit mit der Gemeinde.

Die kunstvollen Schilder am Stamm symbolisieren die verschiedenen Handwerksstände und Berufszweige im Ort. Von Pferdegespannen gezogen, von Musikkapellen und Bürgermeister am Ortseingang empfangen, wird der geschmückte Baum an seinen Platz transportiert und mit vereinten Kräften von Hand aufgestellt. Das dauert ein paar Stunden und wird abschließend kräftig begossen.

Wir gehen jetzt 200 m bis zum Bahnhofsplatz.

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