
Interaktive Karte
Untersuchungsparameter
Wie aus der nachfolgend abgedruckten Wasseranalyse entnommen werden kann, liefert das gemeindliche Wasserwerk hervorragendes Trinkwasser.
Die mikrobiologischen Untersuchungen, die regelmäßig durchgeführt werden, zeigen, dass keine Keime oder Bakterien enthalten sind und das Wasser somit ungechlort geliefert werden kann. Aus den physikalisch-chemischen Untersuchungen kann abgelesen werden, dass alle Parameter weit unter den Grenzwerten liegen. Die Härte des Trinkwassers beträgt 16,9° dH (deutsche Härtegrade), das entspricht dem Härtebereich 3 hart (über 14° dH) nach dem Waschmittelgesetz.
| Untersuchungsparameter | Meßwert | Einheit | Grenzwert |
| Escherichia Coli | 0 | 100 ml | |
| Coliforme Keime | 0 | 100 ml | |
| Kolonienzahl bei 20°C | 0 | /1 ml | 20 |
| Kolonienzahl bei 36°C | 0 | /1 ml | 100 |
| Ammonium | 0,0 | mg/l | 0,5 |
| pH-Wert | 7,58 | 6,5 - 9,5 | |
| Leitfähigkeit bei 20°C | 480,0 | uS/cm | 2500 |
| Temperatur | 8,7 | °C | 25 |
| Sauerstoff | 8,5 | mg/l | |
| Calcium | 88,7 | mg/l | 400 |
| Magnesium | 21,6 | mg/l | 50 |
| Natrium | 2,1 | mg/l | 200 |
| Kalium | 0,0 | mg/l | 12 |
| Chlorid | 2,2 | mg/l | 250 |
| Sulfat | 79,7 | mg/l | 240 |
| Nitrat | 4,8 | mg/l | 50 |
| Nitrit | 0,02 | mg/l | 0,5 |
Triazinherbizide (Pflanzenschutzmittel)
Atrazin, Simazin, Desetylatrazin, Ametryn, Desisopropylatrazin, Desmetryn, Propazin, Prometryn, Terbutylazin und Terbutryn konnten nicht nachgewiesen werden.
Analysestand:30.03.2012
Die Berechnung der korrosionschemischen Quotienten lassen keine korrosiven Eigenschaften des Wassers gegenüber schmelztauchverzinkten Eisenwerkstoffen erkennen, auch sind die Anforderungen gegenüber Kupfer und Kupferlegierungen bei erwärmtem Wasser erfüllt.
Hinweis:
Wir machen nochmals darauf aufmerksam, dass die Nutzung von Regenwasseranlagen meldepflichtig ist und einer Ausnahmegenehmigung bedarf. Ferner darf der Umbau von Wasserzählern nur durch Mitarbeiter des gemeindlichen Wasserwerks erfolgen, die Wasserzähler müssen frei zugänglich sein und die eigenmächtige Entfernung der Plombiermarken ist strafbar.
Um Wasserverlusten durch Rohrbrüche oder Spülkastendurchläufe vorzubeugen, empfiehlt es sich, regelmäßig den Wasserzähler abzulesen und mit den vorhergehenden Werten zu vergleichen.
Heimdialysepatienten werden gebeten, sich bei Herrn Scheck unter Tel.: 95109-49 zu melden, damit Veränderungen in der Wasserbeschaffenheit sofort mitgeteilt werden können.




