Felsen, © Ralf Blumenschein

Sternenkinder

Eltern von Sternenkindern haben die Möglichkeit die Fehlgeburt (Kinder unter 500g) dem Standesamt anzuzeigen und die Geburt auf diese Weise dauerhaft zu dokumentieren. In der Bescheinigung nach § 31 Abs. 3 Personenstandsverordnung (PStV) werden neben dem Kind, Mutter und Vater ausgewiesen. Die Bescheinigung wird von dem Standesamt ausgestellt, in dessen Zuständigkeitsbereich die Fehlgeburt erfolgte.

Die Anzeige einer Fehlgeburt ist frist- und formfrei. Sie kann sich auch auf eine Fehlgeburt vor Inkrafttreten des § 31 Abs.1 PStV beziehen. Die Erteilung der Bescheinigung ist nicht von einer bestimmten Dauer der Schwangerschaft oder von einem Mindestgewicht des Kindes abhängig. In der Bescheinigung können Angaben zum Kind, wie der vorgesehene Vor- und Familienname, Geschlecht, Geburtstag und Geburtsort aufgenommen werden. Auch die Angaben von Vater und Mutter können in der Bescheinigung enthalten sein. Wenn das Geschlecht des Kindes noch nicht bestimmt werden konnte, bleibt diese Angabe in der Bescheinigung offen, einen Vornamen darf man aber auch in diesem Fall eintragen lassen.

Bitte beachten Sie, dass die Bescheinigung nach § 31 Abs. 3 PStV keine Personenstandsurkunde darstellt.

vorzulegende Unterlagen:
  • Reisepass oder Personalausweis der Eltern
  • Bescheinigung über die Fehlgeburt von einem Arzt, einer Hebamme oder Entbindungshelfer, oder
  • ein Mutterpass, wenn daraus die Tatsache der Fehlgeburt hervorgeht
Gebühren für die Ausstellung10 €

 

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