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Kurpark

Sicher haben Sie unserem Kurpark mit seinem wertvollen Baumbestand schon vorher einmal einen Besuch abgestattet.

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Kurpark Aschau

Kurpark Aschau

Sicher haben Sie unserem Kurpark

mit seinem wertvollen Baumbestand schon vorher einmal einen Besuch abgestattet. Wir stehen hier an der Nahtstelle zwischen den ehemaligen Gemeinden Hohen- und Niederaschau. schlossen sich die beiden Gebietskörperschaften lange vor der 1978 in Bayern verordneten Gebietsreform in einer "freiwilligen Vernunftehe" zusammen.

Das wurde damals von seiten des Staates honoriert und ermöglichte einen starken Investitionsschub für den örtlichen Fremdenverkehr und die dafür notwendige Infrastruktur. In diesen Jahren entstanden dieser gemütliche Park mit Wandelhalle, Musik- und Trinkpavillon, das gemeinsame Rathaus, das in den Jahren 2002/2003 umgebaut und erweitert wurde, verbunden mit dem Haus des Gastes, das gemeindliche Hallenbad (geschlossen im Februar 2005) und eine Reihe anderer wichtiger Einrichtungen, wie z. B. die zentrale Wasserversorgung.

Dieser "Ruck", der durch die Gemeinde ging, fand seine öffentliche Anerkennung in der Auszeichnung als Landessieger im Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden" und der Verleihung der Silberplakette im Bundeswettbewerb "Bürger es geht um Deine Gemeinde" 1971. Das Gebäude der Tourist Information wurde erst 1988/ 89 in den Park integriert (war vorher im gegenüber liegenden Gebäude der Raiffeisen-Bank untergebracht).
Das Aschauer RathausDas Aschauer Rathaus nach dem Um- und Erweiterungsbau 2003

Der Standort von Tourist Info und Rathaus war nicht unumstritten. Die letztendliche Entscheidung stellte einen Kompromiss dar, denn nach Aufgabe der Selbständigkeit sollte kein neuer Schwerpunkt innerhalb der alten Gemeinden Hohen- und Niederaschau geschaffen werden. So entwickelte sich die Idee, das kommunale Zentrum etwa gleich weit von den ursprüng¬lichen Ortsmittelpunkten entfernt, einzurichten, was dann auch geschah. Mit der Eingemeindung des 10 km südlich gele¬genen Ortes Sachrang im Jahre 1978, mauserte sich der Luftkurort mit rund 78 km2 (etwa die Größe des Chiemsees) zur flächenmäßig größten Gemeinde im Landkreis Rosenheim, mit ca. 6.000 Einwohnern.

Die Wirtschaftsstruktur ist überwiegend auf Tourismus ausgerichtet. Im Durchschnitt besuchen den Ort jährlich 55–60.000 Urlaubsgäste bei ca. 332.000 Übernachtungen (Stand 2006), mindestens 300.000 Tagesausflügler werden geschätzt. Neben der Orth. Kinderklinik, der Klinik "Sonnenbichl" (Mutter-Kind-Kuren), zählt die Fa. Mediacom in Hohenaschau zu den größten Betrieben im Ort. Aber ich möchte Sie nicht mit dem Aufzählen statistischer Zahlen ermüden, sondern Ihnen vielmehr noch etwas über die Kampenwand erzählen, die von hier zu sehen ist.

Der Bau der Gondelbahn (eröffnet 1957) auf den wohl schönsten Aussichtsberg der Chiemgauer Alpen, die 1669 m hohe Kampenwand, brachte den bislang stärksten Schub in der Fremdenverkehrsgeschichte Aschaus. Viele Millionen Fahr¬gäste nutzten bisher ohne nennenswerten Unfall diese Freizeiteinrichtung. In rund 14 Minuten schwebt man lautlos und bequem zum Sattel zwischen Kampen- und Scheibenwand auf 1450 m Meereshöhe.

Nicht nur der herrlichen Aussicht wegen ist die Kampenwand bei den Gästen so beliebt, sondern vor allem deshalb, weil es den reizvollen, in einer halben Stunde gemütlich zu erwandernden Panoramaweg zur Steinling Alm hinüber gibt und weil sich schon von der Bergstation aus zahlreiche Wandermöglichkeiten anbieten. Für Kletterer sind die Kalksteinfelsen ein leicht erreichbares Übungsgebiet mit allen Schwierigkeitsgraden.

Natürlich bieten sich die 3,8 km lange Kampenwandabfahrt und die verschiedenen Lifte für Skifahrer und Snowboarder zum Wintersport an. Sportereignisse wie z.B. Deutsche Meisterschaften, Skibob-Europa-Meisterschaften oder Events wie "Trails of White" (Free-Riding) locken immer wieder Aktive und Zuschauer an die Abfahrten.

Das "Schneeloch" Sachrang mit seinen Loipen und kleineren Aufstiegshilfen hat sich längst einen Namen als Austragungsort für nordische Skiwettbewerbe und Biathlon-Meisterschaften gemacht. Hier stehen "Skifahren-Lernen" und Langlaufen vor allem für Familien mit Kindern im Vordergrund. Doch zurück zu unserem Rundgang.

Am Priendamm entlang wandern wir weiter zur ehemaligen Gemeinde Hohenaschau, die ganz unter dem Zeichen der schon im 12. Jhdt. gebauten Burg Hohenaschau steht.
Prien OberlaufDas renaturierte Bachbett an der Prien

2005/06 wurde hier das Bachbett der Prien im Zuge des Hochwasserschutzes ums Doppelte verbreitert und renaturiert. Wie Sie sehen, hat das dem Bergfluss, aber auch der Landschaft recht gut getan. Tiefer gelegte Uferwege ermöglichen den direkten Kontakt mit der Bachlandschaft.

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