Kampenwand Massiv, © Dr. Bodenbender

König-Ludwig III. Wanderweg

Mit diesem Wandervorschlag wollen wir Ihnen einen kleinen Einblick in eine der reizvollen Landschaften verschaffen, in welcher die königliche Familie schon wegen des Besitzes von Schloss Wildenwart des Öfteren weilte.

Der „Ludwig III.-Weg“ ist sicher kein besonderer Spazierweg, auf dem König Ludwig III. persönlich gewandert ist. Mit diesem Wandervorschlag wollen wir Ihnen vielmehr einen kleinen Einblick verschaffen in eine der reizvollen Landschaften des Chiemgauer Voralpenlandes nahe dem Bayerischen Meer und seiner benachbarten Berge, in welcher die königliche Familie schon wegen des Besitzes von Schloss Wildenwart des Öfteren weilte. 1914 erbte Ludwig III. den alten Herrschaftssitz hoch über dem Prienfluss, der seit dem 12. Jahrhundert stets eng mit der angrenzenden Herrschaft Hohenaschau verbunden war. Wildenwart wurde während der Kriegsjahre und vor allem während der Revolutionstage in München zur Zufluchtsstätte des letzten Bayernkönigs. Seine Töchter Helmtrud und Hildegard mussten sich sogar bei den Bauern im Aschauer Ortsteil Hintergschwendt vor den Aufständischen verstecken. Aus dieser Zeit stammt das inzwischen wiedererrichtete Feldkreuz auf dem 800m hoch gelegenen Gschwendt, zu dem sich die beiden in äußerster Bedrängnis „verlobten“. In Wildenwart schließlich, bilden Schloss (nicht zu besichtigen), Kirche und Friedhof (Grab von Prinzessin Helmtrud) Ziel und Ende dieser Exkursion. Heute lebt Herzog Max in Bayern, Nachfolger der königlichen Schwestern in den restaurierten Gemäuern des alten Edelsitzes.

Tourenblatt König-Ludwig III Wanderweg

Markierung: Rot= Wanderweg mit längeren Steigungen

Ziele: Feldkreuz in Gschwendt, Schloss, Kirche und Friedhof in Wildenwart

Ausgangspunkte: Prien, Bahnhofsplatz; Bernau, Bushaltestelle Ortsmitte;
Aschau i.Ch., Bahnhofsplatz

Entfernung: ca. 13 Kilometer (Bernau - Gschwendt - Höhenberg - Wildenwart)

Zeitbedarf: ca. 3 Stunden

Tiefster Punkt: 544m - höchster Punkt: 820m

 

 

 

 

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