Anke mit Frau Klein und Frau Seidel, © Cristina Wimmer

Musik

Musik fängt da an, wo Worte aufhören

 

Das regelmäßige Singen von Volksliedern mit Gitarrenbegleitung findet zweimal in der Woche statt und beeinhaltet eine besonders emotionale Komponente. Erinnerungen werden geweckt, Freude, Lebendigkeit und Wohlbefinden gespürt. Selbst Bewohner, die nicht mehr in der Lage sind, sich verbal auszudrücken, reagieren auf bekannte Melodien mit spontanem "Lala" oder wippenden Bewegungen. Textsicherheit und Qualität der Stimme spielen dabei keine Rolle. Gerade für demenziell erkrankte Bewohner ist die in der Musik enthaltene Struktur, wie Melodie, Rhythmus und Verse sehr wichtig.

Einmal wöchentlich findet ein Musizieren mit Orff-Instrumenten statt. Dabei kommt es nicht darauf an, das Instrument zu beherrschen, sondern sich darauf auszudrücken und Gefühle zu äußern. Ein vorgespielter gleichbleibender Rhythmus wird von den Bewohnern mit Triangel, Trommel, Schellenkranz, Glockenspiel usw. begleitet. Selbstständig entscheidet jeder Teilnehmer über den Klang, die Lautstärke und den Rhythmus seines Instrumentes und so entsteht in der Gruppendynamik ein "zünftiges" Orchester, bei dem der Begeisterung keine Grenzen gesetzt sind.

Singen, Zuhören, Mitmachen, Freude haben, Atem- und Stimmbewegungen, motorische Fähigkeiten fördern beim Spielen der Instrumente, das alles ist Musik!

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