Schlemmerreise
Geheimtipps für Gourmets, kulinarische Traditionen, weltberühmte Delikatessen - die "Schlemmerreise" stellt die gesamte Vielfalt der bayerischen Küche vor.
Geheimtipps für Gourmets, kulinarische Traditionen und weltberühmte Delikatessen – die „Schlemmerreise“ stellt die gesamte Vielfalt der bayerischen Küche vor. Von hausgemachtem Apfelstrudel bis zur Kalbshaxn zeigt die Sendereihe die kulinarische Seite des Prientals, untermalt mit außergewöhnlich attraktiven Bildern aus der Chiemgauer Bergwelt.
SCHLEMMERREISE ALPEN I
Von Aschau nach Amerang
Bis zur Steinlingalm auf die Kampenwand hinauf marschierte das Filmteam, um dort die Zubereitung des berühmten selbstgemachten Apfelkuchens aufzunehmen. Ein exklusiver Kamerablick in die Küche des Sachranger Posthotels lüftete zudem ein kulinarisches Geheimnis: in Bierteig gebackene Holunderblüten auf Beerensorbet. Das Brotbacken auf dem Bauernhof von Christine Pfaffinger im Sachranger Weiler Mitterleiten war ebenso Thema wie ein Besuch im Prientaler Bergbauernladen am Aschauer Bahnhofsplatz. Dort werden selbst erzeugte Produkte aus der Region Priental mit großem Erfolg vermarktet.
SCHLEMMERREISE ALPEN II
Vom Staffelsee in den Chiemgau
An der Straße zum Schlossberg in Hohenaschau liegt der Alpengasthof Brucker – ein Chiemgauer Wirtshaus wie aus dem Bilderbuch. Es ist der ideale Ort für einen original-bayerischen Sonntagsbraten: Küchenchef Hermann Max bereitete für seine Gäste eine saftige Kalbshaxe mit lockerem Semmelknödel und fein mariniertem Blaukraut zu.
Die Sendung endet mit dem Besuch bei Hutmachermeister Martin Blimetsrieder und der Teilnahme am 120-jährigen Gründungsfest des Trachtenvereins D’Griabinga Hohenaschau. Der Verein gedachte im Rahmen eines Festgottesdienstes in der Hohenaschauer Schlosskapelle seines Förderers Baron Ludwig von Cramer-Klett. Dieser sagte einst: „Was nützt uns unsere schöne Heimat, wenn niemand mehr unser G’wand trägt, wenn unsere Volksmusik und unsere Tänze aussterben ...“
In der nächsten Staffel der „Schlemmerreise“ besuchte der Kameramann unter anderem das reizvoll gelegene Café Pauli, um zuzuschauen, wie dort der köstliche hausgemachte Apfelstrudel mit Vanilleeis und Schlagrahm entsteht. Außerdem begleitete er die „Auer-Bäuerin“ Christine Pfaffinger in Außerwald bei ihrer Führung zum Thema: „Mehlmus zum Leben – Marterl zum Sterben“.
Bei herrlichem Herbstwetter gedreht: Beim Betrachten des Beitrages über Aschau und Sachrang wird dem Fernsehzuschauer bei dieser Auswahl an regionalen Köstlichkeiten sicher das Wasser im Mund zusammenlaufen. Zudem macht der Film deutlich, wie anmutig das Priental in der späten Jahreszeit sein kann.
Drehzeit: 2003–2005
