Sinnstifterort Aschau

Station 3 – Trockenfall Prien

Der Trockenfall der Prien mit der dritten Station zeigt ein geologisches Phänomen, bei dem der Wildbach zeitweise unterirdisch verläuft und flussabwärts wieder sichtbar wird.

Die Prien ist mit knapp 40 km einer der längeren Wildbäche in Bayern und nach der Tiroler Achen der zweitgrößte Zufluss des Chiemsees. Ihr Wasser gelangt über die Alz weiter in die Donau und schließlich bis zum Schwarzen Meer. Der Name wird in der Forschung mit der keltischen Bezeichnung Brigenna in Verbindung gebracht, die „die aus den Bergen Kommende“ bedeutet. Die Quelle der Prien liegt am Spitzstein; weitere Zuflüsse stammen aus den Seitentälern des Prientals.

Im Bereich von Grattenbach kann die Prien nach mehreren trockenen Tagen versickern. Das Wasser verläuft dann unterirdisch, bis es flussabwärts wieder zutage tritt, wenn die geologischen Schichten dichter und felsiger werden. Eine weitere Stelle, an der dieses Phänomen beobachtet werden kann, liegt zwischen Einfang und Hainbach. 

Thematische Zuordnung der Station

Die Begriffe werden als Themenfelder des Projekts „Sinnstifterorte“ aufgeführt. Eine individuelle Auseinandersetzung mit den Inhalten ist optional. 

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