Prientaler Flusslandschaft
Abenteuer und Erholung am Wildbach – das „blaue Gold“ aus den Chiemgauer Alpen.
Die Prien begleitet Besucherinnen und Besucher das ganze Jahr über auf abwechslungsreichen Wegen durch das Priental. Die Flusslandschaft mit ihren zahlreichen Brücken, ruhigen Abschnitten und eindrucksvollen Wasserfällen bietet einen natürlichen Erholungsraum für Familien und Naturliebhaber. Entlang der Ufer informieren liebevoll gestaltete Tafeln über den Wildbach, seine Geschichte und seine Besonderheiten.
Rund um das klare Wasser der Prien erwarten Sie in Aschau spannende Naturerlebnisse ebenso wie ruhige Orte zum Entspannen. Der Wildbach zählt zu den längsten seiner Art in Bayern und führt von seiner Quelle am österreichischen Spitzstein bis zur Mündung in den Chiemsee – vorbei an Wasserfällen, Felsschluchten und idyllischen Wiesenlandschaften.
Auf dem Weg zeigt sich die Prien immer wieder von neuen Seiten: mal kraftvoll und sprudelnd, mal ruhig und sanft. Die abwechslungsreiche Umgebung mit Wald, Fels und offenen Auen macht jede Etappe zu einem besonderen Naturerlebnis.
Ob bei einer Tageswanderung von der Quelle bis zur Mündung oder bei einer Entdeckungsrunde durch die Uferbiotope – das Priental lädt dazu ein, die Natur bewusst wahrzunehmen. Die vier Prien‑Anlieger‑Gemeinden Aschau i.Chiemgau, Frasdorf, der Markt Prien am Chiemsee und Rimsting gestalten dieses Erlebnis gemeinsam.
Auf dem gesamten Weg begleiten die beiden Regenbogenforellen Toni und Vroni die Besucherinnen und Besucher. An 42 Stationen wird auf die Besonderheiten der jeweiligen Orte hingewiesen – mit Informationen zur geologischen Entwicklung, kurzen Gedanken aus aller Welt sowie persönlichen Beiträgen von Menschen aus den beteiligten Gemeinden, dargestellt auf farbig gestalteten Holzstelen.
Wer möchte, kann unterwegs einen besonderen Stein aus der Prien auswählen und ihn als Erinnerung an den eigenen Weg durch das Tal wieder dem Fluss zurückgeben.
Schon gewusst …
Die Prien entspringt am Spitzstein auf rund 1150 m über dem Meeresspiegel und erreicht nach etwa 32 km den Schafwaschener Winkel am Chiemsee. Sie zählt zu den längsten Wildbächen Bayerns. Der Name geht vermutlich auf die keltische Bezeichnung Brigenna zurück, die „die aus den Bergen Kommende“ bedeutet. Nach der Tiroler Achen ist die Prien der zweitgrößte Zufluss des Chiemsees. Von dort fließt ihr Wasser über die Alz weiter in die Donau und schließlich bis zum Schwarzen Meer.
Das Eichental gilt als eine der wichtigsten Grünflächen der Marktgemeinde Prien am Chiemsee und ist ein beliebtes Naherholungsgebiet direkt am Wildbach. Ein Naturlehrpfad informiert auf kleinen Tafeln über die Baumarten entlang des Weges und vermittelt interessante Hinweise zur lokalen Vegetation.
Hütte an der Prien‑Mündung
Am Übergang der Prien in den Schafwaschener Winkel steht eine Holzhütte, die einem Bootshaus nachempfunden ist. Sie dient als idealer Ausgangspunkt für Vogelbeobachtungen. Je nach Jahreszeit lassen sich dort neben ganzjährig vorkommenden Arten wie Schwänen, Graugänsen und Stockenten auch weitere Vogelarten beobachten, darunter der Schwarzhalstaucher, die Trauerseeschwalbe oder die farbenprächtige Löffelente.
Unser Tipp …
Der Weg durch die Prientaler Flusslandschaft führt auf dem Wanderweg Nr. 12 von Aschau i. Chiemgau über Sachrang bis zur Quelle am Tiroler Spitzstein – und in die andere Richtung bis zur Einmündung in den Schafwaschener Winkel des Chiemsees. Folgen Sie einfach der Beschilderung des „Grenzenlos‑Wanderwegs“ in Richtung Frasdorf über Prien bis nach Rimsting.
Um die Strecke abzukürzen oder verschiedene Ausgangspunkte zu wählen, können Sie bequem den Bus zwischen Aschau und Sachrang oder den Zug von Aschau nach Prien nutzen. So lässt sich sowohl der Startpunkt als auch die Rückfahrt flexibel planen.
Informationen zu den öffentlichen Verkehrsmitteln finden Sie hier.




















